Highlights
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Der Anblick des Marktplatzes von Brüssel, dem Grote Markt/Grand Place mit dem monumentalen Rathaus sowie den jahrhundertealten Zunfthäusern mit ihren goldenen und dekorativen Skulpturen, der als einer der schönsten weltweit gehandelt wird, lässt es einem die Sprache verschlagen. Man versteht sofort, warum die UNESCO diesen Platz in seiner Ganzheit als Weltkulturerbe anerkennt. Ein paar Minuten entfernt die kleine Statue des «Maneke Pis», einer der berühmtesten Botschafter Brüssels, der an besonderen Tagen oft ein passendes Kostüm trägt.
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Mit der U-Bahn erreichbar ist das wohl bekannteste Wahrzeichen Brüssels: das 102 m hohe Atomium, Überbleibsel der Weltausstellung 1958, neben einer der längsten Rolltreppen Europas verschiedene künstlerische Installationen sowie ein Restaurant beherbergt, das eine atemberaubende Aussicht bietet.
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Brüssel bietet bauliche Grandesse und vor allem auch Jugendstil vom Feinsten, wie in Elsene und Sint-Gillis, zwei der 19 Brüsseler Gemeinden. Neben dem Horta-Haus sehenswert – Victor Horta war ein wichtiger Mitbegründer des Jugendstils – sind zahlreiche andere prächtige Bauten entlang eines Architekturspaziergangs.
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Unterhalb des kolossalen Justizpalastes gelegen, befindet sich das ehemalige älteste Arbeiterviertel von Brüssel. Heute ist es Antiquitäten- und Flohmarktviertel – ein Traum für alle, die es lieben, endlos in alten Läden und Vintage-Boutiquen herumzustöbern. Herzstück der Marollen ist der sehenswerte Flohmarkt am Vossenplein.
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Brüssel ist nicht nur die Hauptstadt Belgiens, sondern auch die des Lambieks: einem komplexen, säuerlichen Bier, das Basis der Geuze- und Kirschbiere ist, die so typisch für Brüssel und Umgebung sind. Die Familienbrauerei Cantillon hat sich seit dem Jahr 1900 kaum etwas verändert und ist sehenswert.
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Ab Zürich, Basel oder Genf erreichen Sie Brüssel in der Regel in rund 6 bis 7 Stunden mit dem Zug. Direktverbindungen oder maximal ein Umstieg, häufig in Köln, ermöglichen eine relativ unkomplizierte Fahrt ins Herz Belgiens. Die Bahn bietet eine komfortable Alternative zu Flug oder Auto und bringt Sie entspannt in die europäische Hauptstadt. Alternativ lässt sich die Anreise auch über Paris planen und so mit einem Stop-Over in der Stadt der Liebe ergänzen.
Mit dem Nachtbus Twiliner reisen Sie bequem über Nacht von der Schweiz nach Brüssel.
Häufige Fragen
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In Brüssel finden sich zentrale Sehenswürdigkeiten aus unterschiedlichen Epochen, darunter historische Stadtplätze, markante Bauwerke und gewachsene Viertel. Dazu zählen die Grand Place als architektonischer Kern der Altstadt, das Atomium als Wahrzeichen der Weltausstellung von 1958 und das Manneken Pis als kulturelles Symbol nahe der Altstadt. Ergänzt wird dies durch Viertel wie Les Marolles mit dem Vossenplein sowie das Musée Magritte am Kunstberg mit der weltweit grössten Sammlung von Werken René Magrittes.
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Für eine Städtereise nach Brüssel sind zwei bis drei Tage eine realistische zeitliche Grössenordnung, um einen ersten Eindruck der Stadt zu gewinnen. Entscheidend ist vor allem, wie viele zentrale Sehenswürdigkeiten wie Grand Place und Atomium sowie verschiedene Viertel besucht werden sollen. Auch der Umfang der Museumsbesuche, etwa am Kunstberg, hat einen spürbaren Einfluss auf die benötigte Zeit.
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Als besonders schöne Viertel in Brüssel gelten häufig Elsene und Sint-Gillis, die sich klar in Charakter und Nutzung unterscheiden. Elsene ist geprägt von breiteren Strassen, Jugendstilfassaden und einer Mischung aus Wohnquartieren, Boutiquen und Cafés rund um die Avenue Louise. Sint-Gillis wirkt dichter und urbaner, mit belebten Strassenzügen, kleineren Plätzen und einer starken lokalen Gastronomie- und Barszene. Die Wahrnehmung des „schönsten“ Viertels hängt daher stark davon ab, ob man ein ruhigeres, elegantes Umfeld oder ein lebendiges, kreatives Stadtviertel bevorzugt.
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Zu weniger bekannten, aber charakteristischen Orten in Brüssel zählen verschiedene kulturelle und städtische Besonderheiten abseits der grossen Hauptattraktionen. Dazu gehören die Cantillon-Brauerei als historische Lambiek-Brauerei mit Museum, der Kunstberg als verbindender Stadtraum mit Aussicht sowie der Vossenplein mit seinem täglichen Flohmarkt. Auch das Quartier Sainte-Catherine fällt durch seine frühere Hafenstruktur und die regionale Gastronomiekultur auf.